Rezept, Handgriffe und Fehlerhilfe. Alles auf einer Seite.
Dein Startrezept
Deine Tasse beginnt hier.
Ein Ausgangspunkt für deine Bohne und deinen Geschmack.
Dosis
18 g, wenn das Sieb passt
In der Tasse
ca. 36 g als Start
Verhältnis
1:2
Bezug
ca. 25–35 s als Orientierung
Das brauchst du
Leg dir das bereit.
Hake ab, was bereitliegt. Du kannst jederzeit starten.
Brühstudio: Handgriffe ausprobieren
Handgriffe verstehen
Dein Brew Studio.
Spiele jeden Handgriff einzeln ab. Mengen und Hinweise bleiben sichtbar; du bestimmst das Tempo.
EspressoDu startest
Kaffee
Eine Menge. Drei Aufgüsse.
Das Bloom-Wasser zählt mit. Die Zahlen zeigen eine mögliche Aufteilung.
Bloom45 g
Erster Aufguss105 g
Zweiter Aufguss100 g
Vor diesem Aufguss
0 g
Jetzt dazu
+45 g
Ziel auf der Waage
45 g
Verkürzte Darstellung · 7 s je Schritt, keine echte Brühzeit
Schritt 1 / 6
Sieb trocknen und dosieren.
Trockne das saubere Sieb. Wiege 18 g frisch gemahlenen Kaffee ein, wenn diese Dosis zum Sieb passt.
Beobachte
Die Siebgröße bestimmt die Dosis. 18 g sind kein allgemeiner Pflichtwert.
Dosis, nur wenn das Sieb passt
18 g
Getränkeziel
36 g
Verhältnis
1:2
Zeit als Orientierung
25–35 s
Triff die 36 g. Starte den virtuellen Bezug und stoppe ihn an deinem Ziel.
Jetzt wird Kaffee gemacht
So geht’s. Schritt für Schritt.
Erst den Ablauf überblicken. Dann jeden Handgriff in deinem Tempo ausführen.
Dosis
18 g, wenn das Sieb passt
In der Tasse
ca. 36 g als Start
Stoppuhr
Die Stoppuhr startet erst, wenn du auf Start tippst. Sie zählt über Seitenwechsel hinweg weiter, sofern dein Browser das Speichern erlaubt. Ohne Alarm.
Technik verstehen01 / 06
Ist das saubere Sieb trocken?
A · Darauf achtenKeine Wasserreste unter der abgewogenen Kaffeedosis.
So korrigierst duSauberes Sieb trocknen und die zur Siebgröße passende Dosis wiegen.
Siebgröße beachten
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
01
Schritt 1 von 6
Sieb trocknen und dosieren
Trockne das saubere Sieb und wiege die passende Menge frisch gemahlenen Kaffee hinein.
Hilfe zu diesem Schritt
Die Siebgröße bestimmt, ob 18 g überhaupt sinnvoll sind.
Technik verstehen02 / 06
Wo sind Lücken im Pulver?
A · Darauf achtenGleichmäßige Verteilung schließt große Lücken vor dem Tampen.
So korrigierst duHügel und Lücken vor dem Tampen gleichmäßig verteilen.
Oberfläche ebnen
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
02
Schritt 2 von 6
Pulver verteilen
Verteile das Pulver gleichmäßig. Große Hügel und Lücken sollten vor dem Tampen verschwinden.
Technik verstehen03 / 06
Ist der Tamp gerade?
A · Darauf achtenDie verdichtete Oberfläche liegt gerade zum Siebrand.
So korrigierst duTamper gerade ausrichten, gleichmäßig tampen und den Rand reinigen.
Rand reinigen
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
03
Schritt 3 von 6
Gerade tampen
Tampe gerade und gleichmäßig. Reinige den Rand von losen Partikeln.
Technik verstehen04 / 06
Wird der Ertrag in der Tasse gemessen?
A · Darauf achtenTasse auf Waage; der Zeitstart ist bewusst gewählt.
So korrigierst duTasse auf die Waage stellen und denselben Zeitstart notieren.
Bezug beginnen
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
04
Schritt 4 von 6
Bezug beginnen
Spanne ein, stelle die Tasse auf eine Waage und beginne den Bezug. Notiere, ab welchem Moment du die Zeit zählst.
Hilfe zu diesem Schritt
Die 36 g meinen fertiges Getränk, nicht Brühwasser.
Technik verstehen05 / 06
Bleibt noch Nachlauf nach dem Stoppen?
A · Darauf achtenDie Menge in der Tasse kann nach dem Stopp noch steigen.
So korrigierst duNahe der Zielmenge stoppen und den Nachlauf deiner Maschine beachten.
Nachlauf beachten
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
05
Schritt 5 von 6
Bei Zielmenge stoppen
Stoppe nahe deiner Zielmenge. Berücksichtige, dass je nach Maschine noch etwas nachläuft.
Technik verstehen06 / 06
Kannst du den Versuch wiederfinden?
A · Darauf achtenMenge, Zeit und Geschmack stehen zusammen im Protokoll.
So korrigierst duVerrühren, kurz abkühlen, probieren und Menge, Zeit sowie Geschmack notieren.
Menge und Zeit notieren
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
06
Schritt 6 von 6
Verrühren, schmecken, notieren
Verrühre den Espresso und probiere ihn nach kurzem Abkühlen. Notiere Menge, Zeit und Geschmack.
Hilfe zu diesem Schritt
Zeit ist ein Hinweis; der Geschmack entscheidet.
Alle Schritte geschafft
Und, wie schmeckt’s?
Probiere in Ruhe. Wenn du etwas verändern möchtest, nimm dir beim nächsten Versuch eine Einstellung vor.
Schematische Bewegungsabläufe und illustrative KI-Bilder. Die Animation verkürzt die Handlung; maßgeblich sind Mengen, Wartezeiten und Sicherheitshinweise im Text.
Wenn’s noch nicht rund schmeckt
Eine Änderung. Ein neuer Versuch.
Sehr schneller, spitzer Bezug
Verteilung prüfen und beim nächsten Shot etwas feiner mahlen.
Langes Tröpfeln und rauer Geschmack
Etwas gröber mahlen; jeweils nur eine Variable ändern.
Warum das funktioniert
Die Details hinter dem Rezept.
Die drei Zahlen, die dir helfen
Für einen wiederholbaren Espresso brauchst du drei Angaben: die trockene Kaffeemenge im Sieb, das Gewicht des fertigen Getränks und die Bezugszeit. Halte außerdem fest, wann die Zeitmessung beginnt. So lassen sich zwei Shots sinnvoll vergleichen. Wiege das Getränk in Gramm; die Crema macht eine Volumenangabe in Millilitern weniger verlässlich.
Ein Startpunkt, keine Prüfung
Für ein Sieb, das für diese Menge geeignet ist, kannst du mit 18 Gramm Kaffee und 36 Gramm Getränk beginnen. Das ist ein Verhältnis von 1:2. La Marzocco nennt eine ähnliche Kombination als Orientierung. Die oft genannten ungefähr 25 bis 35 Sekunden sind ein grober Korridor, kein Beweis für guten Geschmack. Vorbrühfunktionen verändern außerdem, wie sich Zeiten vergleichen lassen.
Die Maschine muss gemäß Anleitung betriebsbereit und ausreichend durchgewärmt sein. Kontrolliere Siebgröße, Sauberkeit und sicheren Sitz. Die Brühgruppe ist heiß. Arbeite mit den Griffen und entferne den Siebträger erst, wenn der Bezug beendet und der Druck gemäß Geräteanleitung abgebaut ist.
Schritt für Schritt
Trockne das saubere Sieb und wiege die passende Menge frisch gemahlenen Kaffee hinein.
Verteile das Pulver gleichmäßig. Große Hügel und Lücken sollten vor dem Tampen verschwinden.
Tampe gerade und gleichmäßig. Reinige den Rand von losen Partikeln.
Spanne ein, stelle die Tasse auf eine Waage und beginne den Bezug. Notiere, ab welchem Moment du die Zeit zählst.
Stoppe nahe deiner Zielmenge. Berücksichtige, dass je nach Maschine noch etwas nachläuft.
Verrühre den Espresso und probiere ihn nach kurzem Abkühlen. Notiere Menge, Zeit und Geschmack.
Die erste Korrektur
Schießt die Zielmenge sehr schnell in die Tasse und schmeckt spitz, kann ein kleiner Schritt feiner helfen. Tröpfelt der Bezug lange und wirkt rau, kann etwas gröber sinnvoll sein. Prüfe bei unregelmäßigem Fluss zunächst die Verteilung. Noch feiner zu mahlen kann bei einem schlecht vorbereiteten Puck neue Probleme schaffen.
Bleibt der Ablauf gleichmäßig, aber die Tasse zu sauer, kannst du in einem separaten Versuch die Getränkemenge etwas verlängern. Wird sie dabei angenehmer, hast du einen sinnvollen Hinweis. Bei übermäßig bitterer, dünner Länge kann ein früherer Stopp eine passendere Richtung sein. Ändere jeweils nur einen Parameter.
Ein Kaffee darf anders schmecken
Eine fruchtige helle Röstung wird nicht durch Gewalt zum dunklen italienischen Espresso. Schau auf die Bohnenbeschreibung und deine Vorliebe. Wenn du einen schokoladigen, zurückhaltend säuerlichen Stil suchst, ist eine passende Bohne oft hilfreicher als immer extremere Einstellungen.
Ein fester Platz für jeden Handgriff
Lege Waage, Tuch und Tamper so hin, dass du nicht bei jedem Bezug neu suchen musst. Zwei sauber vorbereitete Wiederholungen sagen mehr als ein einzelner spektakulärer Shot. Reinige Sieb und Brühbereich nach dem vorgesehenen Verfahren. Rückspülen ist nur für dafür ausgelegte Geräte geeignet.
Häufig gefragt
Noch eine Frage?
Sind 30 Sekunden immer richtig?
Nein. Vergleiche Zeit nur zusammen mit Dosis, Getränkemenge, Vorbrühung und Geschmack.
Warum rühren?
Die Bestandteile des Bezugs sammeln sich nacheinander. Rühren macht den ersten Schluck repräsentativer.