Rezept, Handgriffe und Fehlerhilfe. Alles auf einer Seite.
Dein Startrezept
Deine Tasse beginnt hier.
Ein Ausgangspunkt für deine Bohne und deinen Geschmack.
Kaffee
15 g
Wasser
250 g
Mahlgrad
mittel
Temperatur
ca. 92–94 °C
Bloom
45 g · 30–45 s
Mengen passen sich auch in den Schritten an. Brühzeit und Mahlgrad nicht einfach mitrechnen; Gerätegröße beachten.
Das brauchst du
Leg dir das bereit.
Hake ab, was bereitliegt. Du kannst jederzeit starten.
Brühstudio: Handgriffe ausprobieren
Handgriffe verstehen
Dein Brew Studio.
Spiele jeden Handgriff einzeln ab. Mengen und Hinweise bleiben sichtbar; du bestimmst das Tempo.
V60Du startest
Spülwasser
Eine Menge. Drei Aufgüsse.
Das Bloom-Wasser zählt mit. Die Zahlen zeigen eine mögliche Aufteilung.
Bloom45 g
Erster Aufguss105 g
Zweiter Aufguss100 g
Vor diesem Aufguss
0 g
Jetzt dazu
+45 g
Ziel auf der Waage
45 g
Verkürzte Darstellung · 7 s je Schritt, keine echte Brühzeit
Schritt 1 / 6
Filter spülen, Wasser weg.
Setze das Papier ein, spüle es heiß aus und gieße das Spülwasser weg. Stelle Filter und Kanne auf die Waage.
Beobachte
Das Spülwasser gehört nicht in den fertigen Kaffee.
Kaffee
15 g
Brühwasser gesamt
250 g
Temperatur
92–94 °C
Bloom-Pause
30–45 s
Triff die 36 g. Starte den virtuellen Bezug und stoppe ihn an deinem Ziel.
Jetzt wird Kaffee gemacht
So geht’s. Schritt für Schritt.
Erst den Ablauf überblicken. Dann jeden Handgriff in deinem Tempo ausführen.
Kaffee
15 g
Wasser
250 g
Stoppuhr
Die Stoppuhr startet erst, wenn du auf Start tippst. Sie zählt über Seitenwechsel hinweg weiter, sofern dein Browser das Speichern erlaubt. Ohne Alarm.
Wo bleibt das Spülwasser?
Technik verstehen01 / 04
Wo bleibt das Spülwasser?
A · Darauf achtenPapier sitzt an; das Serviergefäß ist danach leer.
So korrigierst duSpülwasser wegschütten, dann erst Kaffee einfüllen.
Auf die Waage stellen
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
01
Schritt 1 von 4
Filter vorbereiten
Setze das Papier ein, spüle es heiß aus und gieße das Spülwasser weg. Stelle Filter und Kanne auf die Waage.
Hilfe zu diesem Schritt
Das Spülwasser gehört nicht in den fertigen Kaffee.
Ist das Kaffeebett eben?
Technik verstehen02 / 04
Ist das Kaffeebett eben?
A · Darauf achtenEine kleine Bewegung gleicht Hügel und Lücken aus.
So korrigierst duFilter leicht schütteln und die Waage erst danach tarieren.
Waage tarieren
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
02
Schritt 2 von 4
15 g Kaffee mahlen und einfüllen
15 gKaffee abwiegen
Mahle 15 g Kaffee mittel, fülle ihn ein und schüttle den Filter leicht, bis das Bett eben liegt. Tariere die Waage.
Hilfe zu diesem Schritt
Eine ebene Oberfläche hilft beim gleichmäßigen Benetzen.
Erreicht Wasser auch den Rand?
Technik verstehen03 / 04
Erreicht Wasser auch den Rand?
A · Darauf achtenDas ganze Bett wird dunkel; keine trockenen Inseln bleiben.
So korrigierst duNoch trockene Stellen gezielt benetzen, dann die Pause einhalten.
Pause beobachten
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
03
Schritt 3 von 4
Mit 45 g aufblühen lassen
45 gWasser insgesamt auf der Waage
Starte den Timer und benetze den ganzen Kaffee mit etwa 45 g Wasser. Warte ungefähr 30–45 Sekunden.
Hilfe zu diesem Schritt
Die 45 g zählen bereits zu den 250 g Gesamtwasser.
Bleibt das Bett beim Gießen ruhig?
Technik verstehen04 / 04
Bleibt das Bett beim Gießen ruhig?
A · Darauf achtenRuhige Portionen durchströmen das Bett statt es aufzuwühlen.
So korrigierst duRuhiger in den vorgesehenen Portionen gießen; danach ablaufen lassen.
Kanne schwenken
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
04
Schritt 4 von 4
Auf 250 g aufgießen und ablaufen lassen
250 gWasser insgesamt auf der Waage
Gieße in zwei oder drei ruhigen Portionen weiter, bis insgesamt 250 g Wasser erreicht sind. Lass den Filter ablaufen, schwenke die Kanne und probiere nach kurzem Abkühlen.
Hilfe zu diesem Schritt
Notiere die Laufzeit, aber entscheide nach dem Geschmack.
Alle Schritte geschafft
Und, wie schmeckt’s?
Probiere in Ruhe. Wenn du etwas verändern möchtest, nimm dir beim nächsten Versuch eine Einstellung vor.
Schematische Bewegungsabläufe und illustrative KI-Bilder. Die Animation verkürzt die Handlung; maßgeblich sind Mengen, Wartezeiten und Sicherheitshinweise im Text.
Wenn’s noch nicht rund schmeckt
Eine Änderung. Ein neuer Versuch.
Spitz und dünn, sehr schneller Ablauf
Beim nächsten Versuch etwas feiner mahlen und die übrigen Größen gleich lassen.
Rau und trocken, Wasser staut sich
Etwas gröber mahlen; auch Papiersitz und starkes Aufwirbeln prüfen.
Warum das funktioniert
Die Details hinter dem Rezept.
Was dich in der Tasse erwartet
Beim V 60 gießt du das Wasser von Hand durch ein Kaffeebett und einen Papierfilter. Gießweise und Mahlgrad beeinflussen, wie der Aufguss abläuft und schmeckt. Das Papier hält viele feine Partikel zurück; die Tasse wirkt dadurch meist klar. Ob das Rezept passt, entscheidet der Geschmack. Die Durchlaufzeit liefert einen Hinweis, kein Gütesiegel.
Ausstattung und Startrezept
Du brauchst einen V 60 mit passendem Filterpapier, eine ausreichend große Tasse oder Kanne, eine Waage, einen Timer und einen Wasserkocher. Eine Mühle erleichtert die Anpassung. Vorgemahlener Kaffee funktioniert ebenfalls, nur kannst du dann den Mahlgrad nicht als Stellschraube verwenden. Ein Schwanenhals ist angenehm, aber keine Eintrittskarte in den Kaffeeklub.
Für den Einstieg nimm 15 Gramm mittel gemahlenen Kaffee und 250 Gramm Wasser bei ungefähr 92 bis 94 Grad. Das ist eine Orientierung am Herstellerrezept, keine universelle Vorschrift. Die Wassermenge bezeichnet alles, was du aufgießt. In der Tasse landet weniger, weil der Kaffeesatz Wasser zurückhält.
Schritt für Schritt
Setze das Papier ein, spüle es mit heißem Wasser und gieße das Spülwasser weg. Stelle das komplette Brühgefäß auf die Waage.
Fülle den Kaffee ein und schüttle den Filter leicht, damit die Oberfläche eben liegt. Stelle die Waage auf null.
Starte den Timer und benetze den Kaffee mit etwa 45 Gramm Wasser. Versuche, keine trockenen Inseln stehen zu lassen.
Warte ungefähr 30 bis 45 Sekunden. Gieße anschließend in zwei oder drei ruhigen Portionen weiter, bis insgesamt 250 Gramm erreicht sind.
Lass das Wasser ablaufen, nimm den Filter ab und schwenke die Kanne kurz. Probiere die Tasse nach etwas Abkühlzeit.
So liest du das Ergebnis
Notiere beim ersten Versuch die Gesamtzeit, aber jage keiner Sekunde hinterher. Eine passende Zeit bei einem Kaffee kann beim nächsten schon anders aussehen. Filterpapier, Röstung, Mühle und Gießweise beeinflussen den Ablauf. Ein ruhiger, wiederholbarer Aufguss ist für den Anfang hilfreicher als fünf verschiedene Kreisbewegungen.
Schmeckt die Tasse spitz und dünn und läuft auffällig schnell durch, teste beim nächsten Mal etwas feiner. Schmeckt sie rau und trocken und staut sich das Wasser lange, teste etwas gröber. Das sind Hinweise, keine automatische Diagnose. Auch ein zugesetztes Papier oder viel Aufwirbeln kann den Ablauf bremsen.
Zwei Mahlgrade vergleichen
Brühe zweimal mit denselben Mengen und derselben Wassertemperatur. Verändere nur die Mühleneinstellung um einen kleinen Schritt. Schreibe zu beiden Tassen drei Wörter auf: Wie intensiv ist sie? Wie angenehm ist die Säure? Wie fühlt sich der Nachgeschmack an? Du brauchst dafür kein professionelles Aromavokabular. Rund, saftig oder trocken reichen völlig.
Behalte die Variante, die du gern austrinkst. Falls beide nicht passen, gehe zur Ausgangseinstellung zurück und prüfe als Nächstes Wasser und Bohnen. So entsteht ein Rezept, das zu deiner Küche passt, statt eine Sammlung widersprüchlicher Tipps.
Nach der Tasse
Entsorge Papier und Satz, spüle den Filter aus und lasse ihn trocknen. Achte bei Glas und Keramik auf Temperaturwechsel und sichere Standflächen. Die nächste Tasse beginnt mit einem sauberen Gerät, nicht mit den Ablagerungen der letzten Woche.
Häufig gefragt
Noch eine Frage?
Brauche ich eine spezielle Kanne?
Nein. Ein kontrollierter Wasserstrahl genügt zunächst. Eine Aufgusskanne macht die Wiederholung leichter.
Warum sind aus 250 Gramm Wasser keine 250 Gramm Getränk geworden?
Ein Teil bleibt im Kaffeesatz und Filter. Das ist normal.