Rezept, Handgriffe und Fehlerhilfe. Alles auf einer Seite.
Dein Startrezept
Deine Tasse beginnt hier.
Ein Ausgangspunkt für deine Bohne und deinen Geschmack.
Handfilter-Start
15 g / 250 g
Kleinere Rechnung
9 g / 150 g
Gerät
auf Portion abstimmen
Bewertung
Geschmack vor Uhrzeit
Das brauchst du
Leg dir das bereit.
Hake ab, was bereitliegt. Du kannst jederzeit starten.
Jetzt wird Kaffee gemacht
So geht’s. Schritt für Schritt.
Erst den Ablauf überblicken. Dann jeden Handgriff in deinem Tempo ausführen.
Handfilter-Start
15 g / 250 g
Kleinere Rechnung
9 g / 150 g
Stoppuhr
Die Stoppuhr startet erst, wenn du auf Start tippst. Sie zählt über Seitenwechsel hinweg weiter, sofern dein Browser das Speichern erlaubt. Ohne Alarm.
Technik verstehen01 / 05
Passt das Gerät zur kleinen Portion?
A · Darauf achtenGewünschte Portion und geeigneter Zubereiter werden gemeinsam gewählt.
So korrigierst duPortion festlegen und die Eignung des Geräts dafür prüfen.
Passendes Set wählen
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
01
Schritt 1 von 5
Portion und Gerät wählen
Lege deine gewünschte Portionsgröße fest und prüfe, ob das Gerät dafür geeignet ist.
Technik verstehen02 / 05
Werden Kaffee und Wasser gemeinsam skaliert?
A · Darauf achtenBeide Mengen folgen dem gewünschten Verhältnis.
So korrigierst duBeide Mengen berechnen und kleine Dosen sorgfältig abwiegen.
Wasser wiegen
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
02
Schritt 2 von 5
Mengen abwiegen
Rechne Kaffee und Wasser im gewünschten Verhältnis aus. Wiege kleine Mengen besonders sorgfältig.
Hilfe zu diesem Schritt
9 g / 150 g ist rechnerisch dasselbe Verhältnis, aber kein identischer Brühablauf.
Technik verstehen03 / 05
Sind zu viele winzige Aufgüsse nötig?
A · Darauf achtenWeniger ruhige Portionen vereinfachen den kleinen Durchlauf.
So korrigierst duAufgüsse vereinfachen, wenn winzige Portionen unnötige Unruhe erzeugen.
Unruhe vermeiden
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
03
Schritt 3 von 5
Aufgüsse passend vereinfachen
Reduziere die Zahl der Aufgüsse, wenn viele winzige Portionen den Ablauf unnötig unruhig machen.
Technik verstehen04 / 05
Wird neben dem Ablauf auch Geschmack notiert?
A · Darauf achtenEine kurze Laufzeit wird zusammen mit dem Geschmack beurteilt.
So korrigierst duNach kurzer Abkühlung probieren und Ablauf sowie Geschmack notieren.
Geschmack notieren
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
04
Schritt 4 von 5
Lauf und Geschmack notieren
Protokolliere Durchlauf und Geschmack. Vergleiche das Ergebnis nach kurzer Abkühlung.
Hilfe zu diesem Schritt
Eine kurze Laufzeit allein ist kein Fehler.
Technik verstehen05 / 05
Ist nur eine Variable anders?
A · Darauf achtenMahlgrad oder Gießweise ändert sich; der andere Wert bleibt.
So korrigierst duIm nächsten Versuch nur Mahlgrad oder Gießweise ändern.
Neuen Versuch vergleichen
Du startest die Bewegung selbst. Verkürzte Darstellung, keine Brühzeit.
05
Schritt 5 von 5
Nur eine Sache ändern
Passe in einem zweiten Versuch nur den Mahlgrad oder die Gießweise an, nicht beides zugleich.
Hilfe zu diesem Schritt
Mahlgrad oder Gießweise ändern, nicht beide zugleich.
Alle Schritte geschafft
Und, wie schmeckt’s?
Probiere in Ruhe. Wenn du etwas verändern möchtest, nimm dir beim nächsten Versuch eine Einstellung vor.
Schematische Bewegungsabläufe und illustrative KI-Bilder. Die Animation verkürzt die Handlung; maßgeblich sind Mengen, Wartezeiten und Sicherheitshinweise im Text.
Wenn’s noch nicht rund schmeckt
Eine Änderung. Ein neuer Versuch.
Kleine Tasse läuft schnell, schmeckt aber rund
Nichts erzwingen; den guten Ablauf notieren.
Zäh und trocken
Prüfen, ob der Mahlgrad nur wegen einer großen Rezeptzeit zu fein wurde.
Warum das funktioniert
Die Details hinter dem Rezept.
Halb so viel ist nicht immer derselbe Ablauf
Weniger Kaffee ergibt im Handfilter ein flacheres Kaffeebett. Dadurch können sich Wasserfluss und Brühzeit ändern. Viertelst du ein Rezept für vier Personen, bleibt zwar das rechnerische Verhältnis erhalten, aber nicht jede Brühbedingung. Behandle die einzelne Tasse deshalb als eigenes Rezept. Entscheidend ist ein guter kleiner Aufguss, nicht die Brühzeit der großen Kanne.
Wähle ein passendes Gerät
Ein kleiner Handfilter, eine geeignete AeroPress oder ein Immersion Dripper können für eine Portion praktisch sein. Eine große Filtermaschine hat möglicherweise eine Mindestmenge. Schau auf die Herstellerangaben, bevor du eine winzige Portion in einem großen Korb optimierst. Der Aufwand kann größer sein als der Wechsel zum passenden Zubereiter.
Als Ausgangspunkt für einen Handfilter sind 15 Gramm Kaffee und 250 Gramm Wasser ein verbreiteter Herstellerwert. Wenn du nur 150 Gramm Wasser möchtest, ergeben 9 Gramm Kaffee rechnerisch dasselbe Verhältnis. Das heißt jedoch nicht, dass dieselbe Gießfolge und Mühleneinstellung genauso funktionieren.
Ein geordneter Versuch
Lege deine gewünschte Portionsgröße fest und prüfe, ob das Gerät dafür geeignet ist.
Rechne Kaffee und Wasser im gewünschten Verhältnis aus. Wiege kleine Mengen besonders sorgfältig.
Reduziere die Zahl der Aufgüsse, wenn viele winzige Portionen den Ablauf unnötig unruhig machen.
Protokolliere Durchlauf und Geschmack. Vergleiche das Ergebnis nach kurzer Abkühlung.
Passe in einem zweiten Versuch nur den Mahlgrad oder die Gießweise an, nicht beides zugleich.
Der typische Fehler
Eine kleine Tasse läuft schnell durch. Daraus folgt nicht automatisch, dass sie schlecht extrahiert ist. Wenn sie rund und ausreichend intensiv schmeckt, darf das Rezept kurz sein. Erst wenn Geschmack und Ablauf gemeinsam auf ein Problem hindeuten, lohnt sich eine Änderung.
Andersherum kann sehr feines Mahlgut bei kleiner Menge eine zähe, trockene Tasse liefern. Die Lösung ist dann nicht unbedingt noch mehr Wasser. Prüfe, ob du versucht hast, künstlich dieselbe Brühzeit wie bei einer großen Kanne zu erzwingen.
Wärmeverluste im Blick
Bei kleinen Mengen fällt ein kaltes Brühgefäß stärker ins Gewicht. Wärme es passend zum Material vor und arbeite ohne lange Pausen zwischen Wasserkocher und Aufguss. Eine massive kalte Tasse kann einen kleinen Kaffee schnell abkühlen. Das ist kein Grund für riskante Temperaturen, sondern für einen vorbereiteten Ablauf.
Eine Alternative ohne Gießakrobatik
Bei einem Immersion Dripper kannst du eine kleine Portion zunächst geschlossen ziehen lassen und danach ablassen. Damit hängt die Kontaktzeit weniger unmittelbar von deiner Gießgeschwindigkeit ab. Auch hier bleibt die Füllgrenze wichtig. Nutze das konkrete Modellrezept als Orientierung und passe die Menge bewusst an.
Das Ein-Tassen-Rezept festhalten
Schreibe dir nicht nur Grammzahlen auf, sondern auch Filtergröße, Wasser und Aufgusszahl. Dann kannst du morgens dieselbe Tasse wiederholen, ohne die gestrige Handbewegung rekonstruieren zu müssen. Wenn du später für Gäste brühst, behandle das große Rezept als eigenen Versuch statt als automatische Multiplikation.
Häufig gefragt
Noch eine Frage?
Muss eine kleine Tasse genauso lange laufen wie eine große Kanne?
Nein. Betthöhe und Wassermenge sind anders; der Geschmack entscheidet.
Was ist bei kleinen Portionen besonders wichtig?
Passende Gerätegröße, genaues Dosieren und ein vorbereiteter warmer Aufbau.